Hausordnung: was schreiben andere Vermieter hinein?
Hundertneununddreißig unserer zweihundertzweiundzwanzig Unterkünfte online haben eine Hausordnung, und sie ist kurz: die mittlere zählt 102 Zeichen, also etwa zwei Sätze. Am häufigsten geht es um Feiern und Nachtruhe, um das Rauchen und um Haustiere, in dieser Reihenfolge.
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- 102 Zeichen
- lang ist die mittlere, also etwa zwei Sätze
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- verbieten das Rauchen im Haus
Wie viele Vermieter eine Hausordnung aufschreiben, und wie lang sie ist
Hundertneununddreißig unserer zweihundertzweiundzwanzig Unterkünfte online haben eine Hausordnung eingetragen. Dreiundachtzig haben keine, das sind fast vier von zehn. Bei dieser letzten Gruppe verlässt sich ein Gast auf das, was in der Beschreibung und in den Häkchen steht, und das ist selten dasselbe. Steht dort nichts über Lärm oder Besuch, gibt es darüber später auch keine Absprache.
Wer sie ausfüllt, hält es kurz. Die mittlere Unterkunft verwendet 102 Zeichen, also etwa zwei Sätze. Die kürzeste zählt dreizehn Zeichen und die längste knapp viertausend. Dieser Unterschied um den Faktor dreihundert zeigt, dass es keine übliche Länge gibt, sondern nur die übliche Praxis, sich kurz zu fassen. Die Länge folgt offensichtlich dem, was dem Vermieter widerfahren ist, und nicht einer Vorlage.
Diese Kürze ist kein Mangel. Eine Regel, die ein Gast behält, ist mehr wert als zehn, die er überspringt. Einen Text von viertausend Zeichen liest nach drei Stunden Fahrt niemand, und die Chance, dass er bei einer Diskussion darauf zurückkommt, ist gering.
Worauf es ankommt, ist, dass die Regeln irgendwo stehen. Bei einer Diskussion im Nachhinein ist eine geschriebene Regel der einzige Unterschied zwischen einer Absprache und einer Meinung, und dreiundachtzig Unterkünfte haben diesen Unterschied heute nicht. Zwei Sätze genügen, um ihn zu haben.
Worum es in einer Hausordnung am häufigsten geht
Feiern, Lärm und Nachtruhe stehen ganz oben, bei siebenunddreißig der hundertneununddreißig Unterkünfte mit Regeln. Das Rauchen folgt mit dreiunddreißig und Haustiere mit dreißig. Diese drei zusammen decken ungefähr das ab, was einem Vermieter am häufigsten passiert ist.
Danach wird es praktisch: Feuer, Grill oder Ofen bei fünfzehn Unterkünften, Parken bei dreizehn, und Pool oder Wellness bei zwölf. Das sind die Dinge, bei denen ein Gast ohne böse Absicht etwas falsch machen kann, und genau deshalb stehen sie darin. Es sind zugleich die Dinge, bei denen eine Reparatur am teuersten ausfällt.
Weiter unten kommen Schäden und Kaution bei neun, Aufräumen bei der Abreise bei acht, Mülltrennung bei sechs, zusätzliche Personen oder Besuch bei fünf, Internet bei fünf und Schuhe im Haus bei drei. Das sind keine Kleinigkeiten, aber sie kommen deutlich seltener zur Sprache.
Auffällig abwesend ist die Ankunftszeit. Ein Feld dafür gibt es bei uns, und es steht bei zweihundertzwanzig der zweihundertzweiundzwanzig Unterkünfte leer. Wer seine Zeiten festhalten will, schreibt sie heute also am besten in seine Hausordnung, denn dort liest ein Gast sie tatsächlich.
Rauchen und Haustiere: die beiden Häkchen mit dem größten Unterschied
Hundertneunundsiebzig der zweihundertzweiundzwanzig Unterkünfte verbieten das Rauchen im Haus. Das sind vier von fünf, und damit ist es die eindeutigste Regel in unserem gesamten Angebot. Bei den übrigen dreiundvierzig Unterkünften ist dieses Häkchen schlicht nicht gesetzt. Ein Gast erwartet das inzwischen auch, das Verbot überrascht also niemanden.
Haustiere teilen die Gruppe fast genau: Hundertzwei Unterkünfte lassen sie zu und hundertzwanzig nicht. Das ist die einzige große Regel, bei der beide Lager fast gleich groß sind, und es ist zugleich die Regel, nach der Gäste aktiv filtern. Wer Haustiere zulässt, landet also in einer Liste, in der die Hälfte des Angebots fehlt.
Diese beiden Häkchen wiegen schwerer als der Rest Ihrer Hausordnung, denn sie steuern die Suchergebnisse. Ein Gast, der mit einem Hund sucht, sieht nur die Unterkünfte, bei denen das Häkchen richtig steht, und Ihren Text liest er erst danach.
Bringen Sie Ihre Häkchen also mit Ihrer Hausordnung in Einklang. Steht in Ihrem Text, dass ein Hund nach Absprache möglich ist, während das Häkchen auf nicht erlaubt steht, tauchen Sie in diesem Filter nicht auf und liest diesen Satz niemals jemand.
Wechseltage und der Tag dazwischen
Sechsundneunzig unserer zweihundertzweiundzwanzig Unterkünfte beschränken den Abreisetag auf eine feste Auswahl. Das sind etwas weniger als die hundertacht, die das beim Anreisetag tun, und beide gehören zusammen: Ein fester Anreisetag ohne passenden Abreisetag erzeugt Aufenthalte, die Sie eigentlich nicht wollen.
Neunundzwanzig Unterkünfte halten einen Puffertag vor der Anreise frei und siebenundzwanzig einen nach der Abreise. Das ist ein Tag, der nicht buchbar ist, damit Zeit für die Reinigung oder die Schlüsselübergabe bleibt. Etwa einer von acht nutzt das also.
Ein Puffertag kostet Sie Nächte, und zwar genau so viele, wie Ihre Unterkunft Wechsel hat. Zählen Sie Ihre eigenen Wechsel des vergangenen Jahres, und Sie wissen sofort, wie viele Tage Sie schließen, denn es ist einer pro Wechsel. Das ist ein Preis, den Sie bewusst zahlen sollten und nicht versehentlich.
Was ein Puffertag löst, ist die Anschlussbuchung, bei der ein Gast um elf Uhr abreist und der nächste um vierzehn Uhr ankommt. Passiert Ihnen das selten, öffnen Sie diesen Tag besser und sperren die Ausnahme von Hand, wenn sie eintritt. So zahlen Sie nur für die Wechsel, die wirklich knapp sind.
Häufige Fragen
Wie lang sollte meine Hausordnung sein?
Kurz. Die mittlere Unterkunft bei uns verwendet 102 Zeichen, also etwa zwei Sätze. Die längste zählt knapp viertausend Zeichen, aber eine Regel, die ein Gast behält, ist mehr wert als zehn, die er überspringt.
Worum geht es in einer Hausordnung meistens?
Um Feiern und Nachtruhe bei siebenunddreißig Unterkünften, um das Rauchen bei dreiunddreißig und um Haustiere bei dreißig. Danach folgen Feuer und Grill, Parken sowie Pool oder Wellness.
Verbieten die meisten Vermieter das Rauchen?
Ja. Hundertneunundsiebzig unserer zweihundertzweiundzwanzig Unterkünfte verbieten das Rauchen im Haus, also vier von fünf. Bei Haustieren liegen beide Lager nah beieinander: Hundertzwei lassen sie zu und hundertzwanzig nicht.
Sollte ich einen Tag zwischen zwei Buchungen frei lassen?
Etwa einer von acht tut das: Neunundzwanzig Unterkünfte halten einen Puffertag vor der Anreise frei und siebenundzwanzig nach der Abreise. Es kostet buchbare Nächte, tun Sie es also bewusst.
Wo trage ich meine An- und Abreisezeiten ein?
Heute am besten in Ihrer Hausordnung. Das eigene Feld dafür steht bei zweihundertzwanzig der zweihundertzweiundzwanzig Unterkünfte leer, Ihr Gast liest diese Zeiten in der Praxis also in Ihrem Regeltext.
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Steht Ihre Hausordnung schon da?
Zwei Sätze reichen, und bei vier von zehn Unterkünften fehlen sie noch. Schreiben Sie auf jeden Fall Ihre Zeiten und Ihre Haltung zu Haustieren hinein, und lassen Sie Ihre Häkchen dasselbe sagen.
Zu meinem DashboardGeschrieben von Zayn, selbst Vermieter in den Ardennen und Gründer dieser Plattform. Über uns
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