
Der deutschsprachige Osten Belgiens, mit dem Hohen Venn, dem höchsten Punkt des Landes und grenzüberschreitender Ruhe
19 Unterkünfte gefunden


📍 Malmedy, Lüttich
14 km von Ostbelgien
Ab
€71 / Nacht


📍 Stavelot, Lüttich
17 km von Ostbelgien
Ab
€253 / Nacht


📍 Stavelot, Lüttich
17 km von Ostbelgien
Ab
€271 / Nacht


📍 Malmedy, Lüttich
21 km von Ostbelgien
Ab
€92 / Nacht


📍 Stoumont, Lüttich
25 km von Ostbelgien
Ab
€150 / Zimmer / Nacht


📍 Jalhay, Lüttich
26 km von Ostbelgien
Ab
€141 / Nacht


📍 Jalhay, Lüttich
26 km von Ostbelgien
Ab
€141 / Nacht


📍 Stoumont, Lüttich
26 km von Ostbelgien
Ab
€1.129 / Nacht


📍 Stoumont, Lüttich
30 km von Ostbelgien
Ab
€335 / Nacht


📍 Spa, Lüttich
30 km von Ostbelgien
Ab
€181 / Nacht


📍 Spa, Lüttich
30 km von Ostbelgien
Ab
€228 / Nacht


📍 Dochamps, Luxemburg
36 km von Ostbelgien
Ab
€95 / Nacht


📍 Dochamps, Luxemburg
36 km von Ostbelgien
Ab
€91 / Nacht


📍 La Roche-en-Ardenne, Luxemburg
36 km von Ostbelgien
Ab
€673 / Nacht


📍 La Roche-en-Ardenne, Luxemburg
37 km von Ostbelgien
Ab
€81 / Nacht


📍 Harzé, Lüttich
37 km von Ostbelgien
Ab
€148 / Nacht


📍 Bastenaken, Luxemburg
38 km von Ostbelgien
Ab
€290 / Nacht


📍 Heyd, Luxemburg
40 km von Ostbelgien
Ab
€185 / Nacht


📍 La Roche-en-Ardenne, Luxemburg
40 km von Ostbelgien
Ab
€80 / Nacht
Ostbelgien ist der deutschsprachige Teil Belgiens, im Osten der Provinz Lüttich. In den neun deutschsprachigen Gemeinden, mit Eupen als Hauptort sowie unter anderem Sankt Vith, Bütgenbach, Raeren und Burg-Reuland, ist Deutsch die Amtssprache. Ganz in der Nähe liegen das französischsprachige Malmedy und Waimes, die geografisch und historisch zur Region gehören. Es ist die kleinste der drei Sprachgemeinschaften des Landes: belgische Gemütlichkeit, deutsche Gründlichkeit und wallonische Küche liegen hier nur einen Steinwurf voneinander entfernt.
Die Landschaft wird vom Hohen Venn geprägt, dem weiten Hochmoor der Hautes Fagnes. Es ist das älteste Naturschutzgebiet Walloniens und das größte Hochmoor des Landes. Auf hölzernen Bohlenwegen wandern Sie über das Moor, oft durch Nebel und Heide, in einer fast nordischen Atmosphäre. Mitten im Venn liegt das Signal de Botrange, das mit 694 Metern der höchste Punkt Belgiens ist.
Ferienhäuser sind hier seltener als in den zentralen Ardennen, und genau das macht den Reiz aus. Sie finden renovierte Bauernhöfe, Landhäuser mit Blick über die Hügel und gemütliche Ferienhäuser rund um Eupen, Malmedy und Sankt Vith. Ein Ziel für alle, die Ruhe, Weite und Natur suchen, mit Lüttich, Aachen und Luxemburg in kurzer Fahrdistanz.
In Ostbelgien dreht sich alles ums Draußensein: Wandern, Radfahren und die Seen. Das ganze Jahr über gibt es etwas zu erleben, vom Moor im Morgennebel bis zu einem Tag am Wasser im Sommer. Das Hohe Venn ist die größte Attraktion: An den Besucherzentren Botrange, Baraque Michel und Haus Ternell beginnen markierte Routen über Bohlenwege durch das geschützte Moor. Hunde müssen dort an der Leine bleiben, und einige Kernzonen sind gesperrt, um die Natur zu schonen.
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Die Seen von Robertville (62 Hektar) und Bütgenbach sind im Sommer ideal für Familien, mit Kajak, SUP, Segeln und abgegrenzten Badezonen. Geschichtsinteressierte finden rund um Malmedy die Spuren der Ardennenoffensive vom Winter 1944, darunter ein Gedenkdenkmal an der Kreuzung von Baugnez. Die Burgruine von Burg-Reuland aus dem 12. Jahrhundert ist kostenlos zu besichtigen, mit weitem Panorama vom Bergfried. Im nahen Dorf Ouren treffen die Grenzen Belgiens, Deutschlands und Luxemburgs am Europadenkmal zusammen.
In Ostbelgien fährt man fast ohne Steigungen, denn die Vennbahn folgt einer ehemaligen Eisenbahnlinie. Diese 125 Kilometer lange Route verläuft von Aachen in Deutschland über Ostbelgien bis Troisvierges in Luxemburg und ist einer der längsten Bahntrassen-Radwege Europas.
Weil die Trasse fast eben ist, eignet sich die Vennbahn auch für Familien und alle, die es ruhig angehen wollen. Unterwegs passieren Sie Viadukte, Wälder und Dörfer und überqueren mehrmals unbemerkt eine Landesgrenze. Außerdem gibt es ein dichtes Netz an Wander- und Mountainbikerouten, mit dem GR56 (Sentier des Frontières) als bekannter Fernwanderung.
Ostbelgien ist kein alpines Ziel, aber die schneereichste Ecke Belgiens. Auf der Hochfläche fallen im Schnitt rund dreißig Schneetage pro Jahr, genug für Langlauf und Schneeschuhwandern.
Ovifat hat die einzige Abfahrtspiste der Region, mit drei kurzen Pisten und Skiliften. Für den Langlauf gibt es etwa fünfzehn Loipenzentren, darunter Botrange mit Strecken von fünf bis zwanzig Kilometern. Bei zu wenig Schnee bleibt eine Winterwanderung über das verschneite Moor ohnehin beeindruckend.
Jede Jahreszeit zeigt ein anderes Gesicht. Im Frühling färbt sich das Moor und die Wanderwege sind ruhig. Der Sommer ist ideal für die Seen und für eine Tour auf der Vennbahn.
Der Herbst ist vielleicht der schönste Moment: Die Wälder färben sich tiefrot und golden, und in den Restaurants beginnt die Wildsaison. Im Winter dreht sich alles um Schnee, mit Langlauf, Schneeschuhen und stillen, nebligen Weitblicken.
Ostbelgien liegt überraschend nah an den großen Städten. Von Brüssel fahren Sie in etwa einer Stunde und einer Viertelstunde nach Eupen (rund 131 Kilometer). Lüttich liegt nur etwa 40 Kilometer entfernt, eine halbe Stunde Fahrt, und das deutsche Aachen sogar nur 20 Kilometer. So verbinden Sie einen Aufenthalt hier leicht mit einem Ausflug über die Grenze.
In den neun deutschsprachigen Gemeinden ist Deutsch die Umgangssprache, in Malmedy und Waimes das Französische. Fast jeder spricht zudem Französisch oder Englisch, die Verständigung gelingt mühelos. Die Grenzlage zeigt sich auch auf dem Teller: eine Mischung aus Ardenner und deutscher Küche, mit Forelle aus den klaren Bächen, Wild im Herbst und deftigen regionalen Gerichten.